Mantrail

Der Begriff Mantrailing kommt aus dem Englischen und bedeutet die Verfolgung einer menschlichen Duftspur. Der Hund orientiert sich beim Mantrailing am Individualgeruch der zu suchenden Person. Und das auf jedem Untergrund: Wald, Wiese, aber auch Asphalt.

Zu Beginn erhält der Hund einen Geruchsgegenstand der zu suchenden Person. Das kann ein Kleidungsstück, ein Alltagsgegenstand oder eben auch nur ein Türgriff sein. Da wir Menschen einen "Geruchstempel" haben, der wie ein Fingerabdruck eindeutig und individuell ist, kann der Hund so die Suche aufnehmen und dem Geruch bis zur vermissten Person folgen. Eine geübte Hundenase kann einen Trail nach Tagen noch verfolgen!

Nur wenn Mensch und Hund ein eingespieltes Team werden kann die Suche erfolgreich werden. Der Mensch muss lernen seinen Hund zu lesen und ihm bzw. seiner Nase zu vertrauen. Gemäß dem Motto "ich rieche was, was du nicht riechst", sollte der Hund möglichst schnell die Führung übernehmen um seinen Menschen zu leiten.

Grundsätzlich kann jeder Hund, der Spaß am Suchen hat beim Kurs mitmachen. Kurzschnäuzige Rassen haben hier anatomische Nachteile, sind aber oft genauso leidenschaftliche Trailhunde wie andere auch. 

Mantrail ist eine der natürlichsten Beschäftigungen, bei der der Hund absolute Auslastung erfährt.